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Die Schreinerei Hildenbrand wurde 1933 von Alfons Hildenbrand, dem Großvater des heutigen Geschäftsführers als Bau- und Möbeltischlerei gegründet. 1964 begann mit der Übernahme des Betriebs durch Theo Hildenbrand, den Vater von Klaus Hildenbrand, die Konzentration auf die Bautischlerei. Es werden vor allem Fenster und Haustüren produziert und bei Privatkunden montiert. 1979 wurde der Betrieb in die heutige Firma umgewandelt und zur hilbra Theo Hildenbrand GmbH umfirmiert. Die Fensterfertigung wird zurückgenommen, die Produktion von Möbeln wird fast ganz aufgegeben. 1984 werden die heute dominierenden Klappläden in die Fertigungspalette aufgenommen, und im Sommer 1994 übernimmt der jetzige Geschäftsführer der hilbra, Klaus Hildenbrand, die Firma von seinem Vater. In dritter Generation wurde das Geschäft auch in Umwelttechnologien konsequent weiterentwickelt. Zunächst wurde ein Materialmanagement-System zur Planung von Stoffströmen eingeführt, es folgte der Eintritt in die Umweltgemeinschaft des Schreinerhandwerks, wobei besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit im Hinblick auf Arbeitsschutz und Gesundheitsvorsorge gelegt wurde. Aber zunächst galt es den Klappläden ein neues Image zu verpassen. Deshalb begann hilbra damit die Produktpalette umzubauen. Oberstes Prinzip bei der Entwicklung neuer Fensterläden war fortan Energieeffizienz. Ein Fensterklappladen sollte in Zukunft auch dazu beitragen, Energie zu sparen. 1994 stellte das Unternehmen eine „Design-Kollektion“ vor. Darüber hinaus werden alle Modelle technisch weiterentwickelt und es wird angefangenmit ökologischen Oberflächenmaterialien zu arbeiten. Heute kann eine hochmoderne Produktpalette angeboten werden, die, vom Modell „Aschaffenburg“ bis „Würzburg“, Klappläden mit Wärmedämmung, Schallschutz, Einbruchschutz und einer positiven Ökobilanz umfasst. Und seit 1997 kann hilbra nahezu alle Klappladenmodelle mit ökologischer Oberflächenbehandlung ohne Einsatz von Bioziden anbieten. In diesem Zusammenhang wurde 1996 auch erstmalig ein ‚Produktpass’ standardisierter Form erstellt. Seit 2004 ist der Zukunftspass fester Bestandteil bei jedem Angebot der hilbra Theo Hildenbrand GmbH. In der Regel verarbeitet die Branche für Klappläden Kiefernholz, das billiger und in größeren Mengen als anderes Material verfügbar ist, aber für den Außenbau entsprechend chemisch behandelt werden muss. Die Firma hilbra wählte dagegen nun das teurere Holz der Douglasie, das eine natürliche Resistenz gegen Witterungseinflüsse hat und nach und nach das Kiefernholz abgelöst hat. Auch Aluläden oder eine Kombination aus Metall und Holz sind auf Wunsch erhältlich. Außerdem kamen neue marktfähige Produkte hinzu: 1996/97entwickelte und patentierte die hilbra Theo Hildenbrand GmbH einen Solar- bzw. Horizontalfaltladen, 2000-2005 folgte das Patentierungsverfahren für ein vertikales Faltladensystem mit motorischem Antrieb. Mit der hilbra-Steuerung der Motoren kann auf jede individuelle Anforderung reagiert werden, sogar an ein Notsystem (vor allem) für öffentliche Gebäude ist gedacht, das bei Stromausfall oder Feuer die Öffnung per Hand erlaubt. War das Unternehmen bisher bestrebt, mit Hilfe seiner Klappläden Energie zu sparen, ist es mit der „Plastischen Solarfassade“ sogar in der Lage, Energie zu gewinnen. Diese Neuentwicklung beschert Klaus Hildenbrand reges Interesse in der Fachwelt und erschließt ganz nebenbei auch neue Käuferschichten, denn Läden dieser Art sind für die immer beliebter werdenden Passivhäuser von großem Interesse. Folgerichtig hat hilbra seine „Plastische Solarfassade“ auf der vierten Passivhaustagung 2000 vorgestellt und großen Anklang gefunden. An einem Bürogebäude in Gütersloh wurde im Mai 2006 die erste Fassade dieser Art montiert. Damit ist es gelungen an einer komplett verglasten 3-stöckigen Aluminium-Glas-Konstruktion einen Sonnenschutz aus rohem Holz zu installieren, der in Bezug auf Komfort keine Wünsche offen lässt. So hat sich die hilbra Theo Hildenbrand GmbH seit ihrer Gründung von einer Schreinerei zum spezialisierten Entwicklungsbüro und Generalunternehmen entwickelt. Das Spezialgebiet der Firma besteht heute in Fensterläden zum Drehen, Schieben und Falten und Fassadenautomation.
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